Darmstadt - Presse 2002
ABC- und Hobby-Meisterschaften 2002
von Mirko Wyschkon Dienstag, den 31. Dezember 2002 um 23:59 Uhr
>> Platzierungen | BilderAm 30.11./01.12.2002 fanden in Groß-Zimmern die ABC- u. Hobby-Meisterschaften 2002 statt. Nachdem in den letzten Jahren die Meldungen für die reinen ABC-Meisterschaften immer mehr zurückgegangen waren, hatte man sich für dieses Jahr überlegt, eine Hobbygruppe mit aufzunehmen. Leider hat sich dies bei den Vereinen im Bezirk Darmstadt, trotz sehr intensiver Bemühungen von Siglinde Lischka und Manfred Wolf, nicht so ganz herumgesprochen.
Noch eine Woche vorher musste man aufgrund der Meldungen (10 Spiele) sogar überlegen, ob die Meisterschaft stattfinden soll. Siglinde hatte es dann aber doch geschafft, eine stattliche Zahl an Spielern und Paarungen zusammen zu bekommen.
Gestartet wurde am Samstag-Vormittag mit den Mixed. Hier setzten sich in der A-Klasse unangefochten Baltes/Köbe (TSG Messel) gegen Eichhorn/Guiard (TV Bensheim) durch. In der B-Klasse gab es dann ein Endspiel "Alt gegen Jung", dass die "Jungen" Schreiber/Bitzer (SG Weiterstadt) gegen die "Alten" Lischka/Karnstedt (SG Groß-Zimmern/Dieburg) klar für sich entscheiden konnten.
In der C-Klasse kam es zum Vereins-Duell zwischen Wnuck/Löhnerz und v.d. Au/Flauaus (beide SG Dornheim), das die Erstgenannten gewinnen konnten. Die Hobby-Klasse spielte bei der C-Klasse mit und konnte sich achtbar aus der Affäre ziehen. Sieger der Hobby's wurden Altmann/Schäfer (SG Groß-Zimmern/Dieburg).
Mittags ging es dann pünktlich mit den Doppeln weiter. Bei den Damen gab es leider nur eine gemeinsame Gruppe. Auch hier setzte sich nach hartem Kampf die Jugend gegen die "älteren" Damen durch. Baltes/Bundschuh gewannen das Endspiel gegen Lischka/Krüll knapp in 3 Sätzen.
Im Herrendoppel gab es dagegen ein komplettes Feld und so konnte man sich hier richtig austoben. In den einzelnen Klassen wurde in Gruppen gespielt, was den Spielern die Möglichkeit bot, viele Spiele zu machen. In der A-Klasse setzte sich das Doppel Bauer/Rothe (BV Lampertheim/BV Darmstadt) gegen die Konkurrenz aus Dornheim (Neidert/Knell) durch. In der B-Klasse hatten Blasczyk/Guiard (TV Bensheim) keine Gegner zu fürchten und verwiesen das Doppel Felis/Weidl (RSV Pfungstadt) auf den 2. Platz.
Die C-Klasse gewannen souverän Griebl/Bitzer (TuS Griesheim/SG Weiterstadt). In der Hobby-Klasse spielte mit Benthin/Schmitt aus Hemsbach die einzige auswärtige Paarung und konnte die zahlreichen Spieler aus Groß-Zimmern auf die Plätze verweisen.
Am Sonntag-Morgen ging es dann mit den Einzeldisziplinen weiter. Hier setzte sich der Siegeszug von Susanne Baltes fort, denn Sie gewann auch das Dameneinzel klar vor Aileen Schreiber aus Weiterstadt. In der C-Klasse setzte sich Verena Wnuck (SG Dornheim) gegen Stefanie Bundschuh (TSG Messel) durch.
In der A-Klasse einigten sich die 6 Herren auf Gruppenspiele aber manche hatten sich nach einigen Runden dann doch etwas übernommen. Durch die ausgeglichene Gruppe kam es überwiegend zu 3-Satz-Spielen... das schlaucht !! Hier setzte sich am Ende René Siegrist (TSG Messel) vor Lutz Mäder (BV Lampertheim).
In der C-Klasse revanchierte sich Harald Karnstedt (SG Groß-Zimmern/Dieburg) gegen André Bitzer (SG Weiterstadt) für die Niederlage im Mixed-Endspiel. Nach drei harten Sätzen ging er als Sieger vom Platz und verdarb André so das "Triple" (Einzel, Doppel, Mixed). In der C-Klasse setzte sich mit Tobias Baum (TSG Messel) der jüngste Teilnehmer (Jahrgang 88) in dieser Disziplin durch und gewann in drei Sätzen gegen Martin Schaffer aus Dornheim. In der Hobby-Klasse konnte sich Michael Schäfer gegen Mirko Wyschkon (beide SG Groß-Zimmern/Dieburg) durchsetzen.
Der Ausrichter möchte sich auf diesem Weg bei allen Teilnehmern bedanken, weil die Tribüne wieder sehr sauber verlassen wurde. Dadurch konnte erneut auf Pfand für Teller und Flaschen verzichtet werden. Des weiteren sei auch Siglinde Lischka und Manfred Wolf für ihr Engagement gedankt, eine solche Meisterschaft zu erhalten. Vielleicht sollte man dieses Turnier auch "Bezirksoffen" angehen, um wieder größere Teilnehmerfelder zu erreichen.
Also dann... bis nächstes Jahr !!
Harald Karnstedt
50 Rosen für Siglinde Lischka
von Mirko Wyschkon Dienstag, den 31. Dezember 2002 um 23:59 Uhr
Geschenk und Anerkennung vom BezirkDie Bezirksmeisterschaften der Senioren am 16./17.11.2002 in Messel waren nicht nur Schauplatz sportlicher Wettkämpfe, sondern auch würdiger Rahmen, um Bezirksturnierwartin Siglinde Lischka offiziell zum 50. Geburtstag (24.10.2002) zu gratulieren und ihr eine Anerkennung zur bisher geleisteten ehrenamtlichen Arbeit auszusprechen.
Aus den Händen des 1. Vorsitzenden des Badminton Bezirks Darmstadt, Gerd Schwanenberger, erhielt Siglinde einen Strauß mit 50 Rosen aus Equador.
Um Aufmerksamkeit auf die Geschenkübergabe und die kurze Ansprache zu lenken, wurden eigens die laufenden Spiele unterbrochen. Ihren Abschluss fand die kleine Zeremonie mit allseitigem Beifall und Dankesworten von Siglinde, die auch an diesem Wochenende als Turnierleitung mitarbeitete.
Klaus Engroff
Bezirksmeisterschaften 2002 der Senioren
von Mirko Wyschkon Dienstag, den 31. Dezember 2002 um 23:59 Uhr
>> BilderDornheimer Spieler dominieren bei Titelkämpfen in Messel !!
Größere Überraschungen blieben am Wochenende (16./17.11.2002) bei der gut besuchten Meisterschaft des Badminton Bezirks Darmstadt in der Messeler Sporthalle aus. Trotzdem gelang es nur Gesine Koch (SG Dornheim) im Mixed ihren Titel zu verteidigen. An der Seite von Kristian Achenbach hatte sie im Finale, bei dem alle beteiligten Spieler von der SG Dornheim kamen, gegen H. Hackemesser/A. Klein beim 11:4 / 11:3 keine Probleme.
Auch die Titelvergabe im Damendoppel wurde fast zur reinen Dornheimer Angelegenheit. Schäfer/Hackemesser (Griesheim/Dornheim) konnten aber im engen Finale mit 5:11 / 7:11 den zweiten Titel von Gesine Koch und Teamkollegin Maren Knirsch nicht verhindern.
Kämpferisch zeigte sich Maren Knirsch auch im Endspiel des Dameneinzels. Nach verlorenem 1. Satz sicherte sie sich mit 11:2 / 11:5 doch noch ihren zweiten Titel gegen Sabine Fröhlich.
Auch im Herrendoppel gab es neue Titelträger. Roth/Hingst (SVS Griesheim) mussten sich bei 17:15 im 1. Satz des Finales gegen die Bensheimer Reese/Paulin noch mächtig strecken, gewannen den 2. Satz aber klar mit 15:6.
Im Endspiel des Herreneinzels trafen die beiden Finalisten des Vorjahres erneut aufeinander. Norman Markowski (TV Bensheim) war das schwere Halbfinalspiel gegen Markus Hingst jedoch deutlich anzumerken, so dass er schließlich mit 3:15 / 1:15 gegen den dominierenden Kristian Achenbach keine Chance hatte.
Diese Bezirksmeisterschaft gilt gleichzeitig als Qualifikationsturnier für die hessischen Meisterschaften Ende November in Fritzlar.
Weitere Platzierungen:
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Mixed: |
3. Platz |
Pidan/Paulin (TV Bensheim) |
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Damendoppel: |
3. Platz |
Fröhlich/Rothenburger (BV Darmstadt/SG Dornheim) |
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Herrendoppel: |
3. Platz |
Schäfer/Markowski (TV Bensheim) |
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Dameneinzel: |
3. Platz |
Susanne Baltes (TSG Messel) |
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Herreneinzel: |
3. Platz |
Christian Roth (SVS Griesheim) |
Manfred Wolf · TSG Messel
Bezirksmeisterschaften der Schüler und Jugend
von Mirko Wyschkon Dienstag, den 31. Dezember 2002 um 23:59 Uhr
>> PlatzierungenDie diesjährigen Bezirksmeisterschaften der Schüler u. Jugend in den Altersgruppen U11 - U19 wurden am 02./03.11.2002 in den Disziplinen Dameneinzel, Damendoppel, Herreneinzel, Herrendoppel und Mixed, in der Sporthalle "Am Hirschbach" in Reinheim/Zeilhard ausgetragen.
Ausrichter war die Spielgemeinschaft TV 1888 Reinheim/TV 1913 Zeilhard, die, wie aus der Vergangenheit gewohnt, das Turnier problemlos durchgeführt hat.
Auf den Plätzen 1-3 ergaben sich in allen Disziplinen keine größeren Überraschungen. Regelmäßig haben die gesetzten Spieler die begehrten Plätze auf dem Treppchen unter sich aufgeteilt. Es haben sich lediglich auf Platz 3 kleinere Positionswechsel ergeben.
Während in den unteren Altersgruppen doch erfreulich hohe Teilnehmerzahlen zu verzeichnen waren, ließ das Interesse besonders in der Altersgruppe U19 sowohl bei den Herren als auch bei den Damen erheblich nach. Teilweise konnten die ersten 3 Plätze mangels gemeldeter Teilnehmer nicht besetzt werden. Besonders im Bereich Mädchen U11 muss die Werbetrommel bearbeitet werden, denn bei nur einer einzigen Meldung im Doppel wurden die U11er-Mädchen der Altersgruppe U13 zugeteilt - und sie konnten dort sogar einen Sieg erringen !!
Der Veranstalter bedankt sich auf diesem Weg bei allen ehrenamtlichen Helfern in der Küche, bei der Turnierleitung sowie bei der Herrichtung und Reinigung der Sporthalle. Außerdem bedankt sich der Veranstalter bei Fa. Casandra Textilvertriebs GmbH, Hahn und der Sparkasse Dieburg, die mit ihren Sachspenden die Zweit- u. Drittplatzierten belohnt und ihnen kleine Freuden bereitet haben.
Erich Geilhorn · SG Reinheim/Zeilhard
Bezirkskadertraining in Messel
von Mirko Wyschkon Dienstag, den 31. Dezember 2002 um 23:59 Uhr
>> BilderNachdem Ende Mai die Bezirkskader der Jugendlichen neu eingeteilt waren, nahmen beide Kader unmittelbar nach den Sommerferien ihren Trainingsbetrieb auf. Im Bezirkskader in Gernsheim - er wird von Christian Roth geleitet - sind Spielerinnen und Spieler der Altersklassen U15 und U17 vertreten. In Messel nehmen die jüngeren AK's U11 und U13 am Übungsbetrieb teil. Erste Trainingseindrücke (Bilder) von dieser Gruppe wurden uns freundlicherweise von Thomas Niederle (TG 75 Darmstadt) zur Verfügung gestellt.
Thomas schreibt:
Das Kadertraining in Messel wird von Bastian Kruse, einem sehr guten und netten Trainer, betreut. Er weiß sehr viel über Badminton, deshalb hat er ja auch den A-Trainerschein.
Im Kadertraining kann man sehr viel lernen - wenn man will !! Das heißt natürlich, dass man auch mit Schweißperlen rechnen muss, wenn man dort hingeht.
Zum Einspielen wird meistens Fußball, Basketball oder auch mal Zombieball gespielt. Mit diversen Übungen geht es dann weiter wie z. B.: "Hoher weiter Aufschlag und mit einem Clear den Ball weit und hoch zurückspielen" ...oder auch: "immer kurz links-rechts abwechselnd zuwerfen, der andere spielt kurz longline zurück". Dabei muss man auf die richtige Schlägerhaltung und auf die richtigen Schritte achten, dass man nicht den linken Fuß sondern den rechten vorne hat, wenn man am Netz steht und von dort aus kurz oder lang spielt ...oder: "Wenn man einen Clear spielt, muss man auf den Umsprungschritt achten, dadurch kriegt man noch mehr Schwung in den Schlag".
Zum Abschluss haben wir noch einmal "freies Spiel", wo wir noch einmal alles umsetzen können, was wir im Training neues gelernt haben.
Ich glaube, allen Kindern mit mir macht das Badminton-Kadertraining sehr viel Spaß, vor allem mit unserem netten Trainer Bastian.
Der Webmaster dankt für diesen schönen Nachwuchsbeitrag - weiter so !!
1. BZRL 2002/03 erneut in Darmstadt
von Mirko Wyschkon Dienstag, den 31. Dezember 2002 um 23:59 Uhr
>> PlatzierungenAm 17./18.08.2002 war der BV Darmstadt zum zweiten Mal in diesem Jahr Ausrichter einer offiziellen Bezirksrangliste, doch an diesem Wochenende stand die Qualifizierung für die hessischen Ranglisten auf dem Programm. Das Reglement sieht vor, anstatt der üblichen 3 Disziplinen, alle möglichen 5 Modi auszuspielen.
Am Samstag-Mittag begannen die Damen und Herren mit dem Mixed. Bei 20 gemeldeten Paarungen musste sogar eine A- u. B-Gruppe gebildet werden.
Die Oberliga-Aufsteiger Gesine Koch/ Frank Reetz aus Dornheim trafen erwartungsgemäß im Finale der Gruppe A auf Jennifer Loos/ Rainer Hoppe vom Hessenligisten SVS Griesheim. In einem spannenden Dreisatzspiel konnten die Dornheimer, trotz der enormen Hitze, das Spiel für sich entscheiden (11:9 / 9:11 / 11: 6). Den 3. Platz behaupteten Sabine Fröhlich (BV Darmstadt) und Marco Zeidler (SG Dornheim) gegen Jennifer Joseph/ Christian Roth (SVS Griesheim) mit 11:7 / 6:11 / 11:1.
In der Gruppe B waren die Messeler A-Klasse-Aufsteiger Baltes/ Siegrist auch im Endspiel gegen Bundschuh/ Sänger, G. (TSG Messel) mit 11:8 / 11:6 nicht zu stoppen. Dritte wurden Jung/ Köbe, ebenfalls von der TSG Messel.
Zur Nachmittagszeit trafen die Damen und Herren zu den Doppel-Disziplinen ein. In der Gruppe A schaffte Frank Reetz mit Holger Diehl seinen zweiten Turniersieg gegen Roth/ Hingst vom SVS Griesheim. Reese/ Paulin vom TV Bensheim mussten gegen die Griesheimer auf die Verliererseite wechseln. Dort erreichten sie den 3. Platz vor Grall/ Frey (SG Weiterstadt).
In der Gruppe B beherrschten Bouanani/ Park das Feld, denn auch im Endspiel ließen sie gegen ihre Vereinskollegen Knirsch/ Neidert nichts anbrennen. Siegrist/ Klement (TSG Messel) setzten sich im "kleinen Finale" durch.
10 Damen trafen sich zu 5 Doppeln und wieder waren die Dornheimer nicht zu schlagen. Gesine Koch/ Heike Hackemesser legten in einer lupenreinen Serie vier 2-Satz-Siege hin. Den 2. Platz eroberten Sabine Fröhlich (BV Darmstadt) und Jennifer Joseph (SVS Griesheim) vor Schäfer/ Loos (ebenfalls SVS Griesheim).
Die an Nr. 2 gesetzte Darmstädterin Sabine Fröhlich setzte sich ohne Probleme bis ins Finale durch. Dort erwartete die Zuschauer ein packendes Finish gegen die Bensheimerin Brit Köhler. Bezirksklasse unter sich, schaffte die Darmstädterin zur Mittagszeit einen klaren 2-Satz-Sieg (11:3 / 11:6). Stefanie Frey von der SG Weiterstadt setzte sich in einem spannenden Dreisatzspiel gegen Jennifer Joseph durch.
Am stärksten war, wie zu erwarten, das Herreneinzel besucht. 29 Vertreter meldeten in 2 Gruppen. Unter den Gesetzten fanden sich nicht nur hochklassige Teilnehmer, auch Spieler aus niedrigeren Klassen waren angetreten. Doch Christian Roth gab von Beginn den Ton an und erreichte nach 3 schnellen Spielen das Finale.
Jörg Paulin hatte in der ersten Runde eine schwere Aufgabe gegen den ungesetzten Markus Hingst. Nach fast einer Stunde setzte sich Hingst schließlich in 3 Sätzen durch. Erstaunlicherweise verkraftete der Griesheimer den Kräfteverschleiß ohne Probleme und qualifizierte sich ebenfalls für das Endspiel.
Gegen 14.00 Uhr erwartete die Zuschauer ein packendes Finale, in dem Hingst zunächst den 1. Satz für sich verbuchen konnte. Aber Roth konterte - der Lehrer konnte seinen Schüler auf den 3. Satz verweisen. In einem offenen Schlagabtausch auf hohem Niveau zeigten sich beide sehr nervenstark und ausgeglichen.
Kaum spürbar für die Zuschauer häuften sich bei Christian Roth die Fehler. So konnte sich Marcus Hingst mit seiner schnellen Spielweise und enormen Reaktionsfähigkeit verdient den Ranglistensieg im Herreneinzel sichern.
Dietmar Kirchner · BV Darmstadt
SG Dornheim ist aktivster Verein im Bezirk Darmstadt
von Mirko Wyschkon Dienstag, den 31. Dezember 2002 um 23:59 Uhr
Abschluss der QuotenregelungTeilnehmerzahlen der Bezirksturniere nahezu konstant
Im Vorfeld der Saison 2001/02 befasste sich der Vorstand des Bezirks Darmstadt mit den aktuellen Teilnehmerzahlen bei den Seniorenturnieren innerhalb des Bezirks.
Zwar waren die Meldezahlen besser als in manchen anderen Bezirken, ein leichter Rückgang war aber nicht zu übersehen. Daraus entstand die Idee, mit einer Quotenregelung die Bezirksranglisten und Meisterschaften wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken.
Hierzu wurden die Mannschaftsmeldungen und die Ranglisten der Saison 2001/02 herangezogen. Grundgedanke dazu war, dass es jedem gemeldeten Mannschaftsspieler einmal im Jahr möglich sein sollte, auf einem von insgesamt sechs Bezirksturnieren zu spielen. Die Teilnehmerzahlen hätten sich durch diesen einfachen Modus um 50 % erhöht.
Für jeden Teilnehmer wurde den Vereinen nach einem bestimmten Schlüssel eine Punktzahl gutgeschrieben. Der ausgesetzte Betrag von insgesamt 500,00 DM wurde zum Abschluss der Turnierserie anteilmäßig an die Vereine die ihr "Soll" erfüllt hatten, ausgezahlt.
Zum Ende der Saison musste man zwar feststellen, dass sich die Teilnehmerzahlen nicht erhöht, sondern bestenfalls auf dem alten Stand gehalten haben. Eine Reihe nützlicher Nebeneffekte konnte man diesem Versuch aber trotzdem abgewinnen.
Der mit Abstand aktivste und in der Saison 2001/02 erfolgreichste Verein im Bezirk, die SG Dornheim, konnte sich über den stattlichen Betrag von 160,00 Euro freuen. Aber auch kleinere Vereine, wie die TSG Messel, konnten immerhin 40,00 Euro für die Mannschaftskasse verbuchen.
Für andere Vereine die ihr "Soll" erfüllt haben, wie der SVS Griesheim und die SG Weiterstadt bei den Damen, sowie der TV Gadernheim, TV Groß-Umstadt und der BV Lampertheim bei den Herren, übernimmt der Bezirk bei der 1. Bezirksrangliste im August die entsprechenden Startgebühren.
Eine Quotenregelung für Seniorenturniere wird es in diesem Jahr nicht geben. Der Bezirksvorstand hat sich dazu entschlossen, dass in der neuen Saison Vereine mit der meisten Teilnehmerzahl auf Jugendranglisten innerhalb des Bezirks unterstützt und gefördert werden. Ein Versuch, der sich sicherlich auch hier auszahlt.
Der Vorstand
Badminton Bezirk Darmstadt
Mona Reich und Mascha Bahro im Talentteam Deutschland 1
von Mirko Wyschkon Dienstag, den 31. Dezember 2002 um 23:59 Uhr
Mascha schafft den Sprung - Lob von allen Seiten für MonaAm Pfingstwochenende fand in Kienbaum bei Berlin für die besten Spielerinnen und Spieler Deutschlands des Jahrgangs '89 der zentrale Sichtungslehrgang für die Aufnahme ins Talentteam Deutschland 1 statt. Hessen wurde hier durch die Südwestdeutsche Meisterin U13 Mascha Bahro vertreten.
Gleichzeitig und mit geschickter zeitlicher Verzahnung absolvierten die besten des Jahrgangs '88, die bereits fest zum TTD 1 gehörten, ihren zentralen Lehrgang. Auch hier hielt eine Kämpferin die hessischen Fahnen hoch: Mona Reich.
Dank des Organisationstalents und der Überzeugungskraft unseres LV stand für beide Spielerinnen ein Wagen nebst Chauffeur zur Verfügung - was allerdings für Karl Weber bedeutete, dass die angekündigte Unterstützung beim TTH-Lehrgang in Frankfurt, der ebenfalls über Pfingsten stattfand, wieder wegfiel. Sorry Karl, beim nächsten Mal ?
Freitag morgen, Gernsheim, 7.05 Uhr: Allen leistungssportfeindlichen Lehrern zum Trotz geht's los, wie immer 10min. später als geplant. Hoffentlich hat Mascha kein Gepäck dabei und Bernd ein größeres Auto reserviert als angekündigt.
7.30 Uhr, Darmstadt Hauptbahnhof: Mascha hat doch Gepäck, aber bis Offenbach kann vorerst alles verstaut werden.
8.00 Uhr, Offenbach, Europcar: Vom Chefcoach perfekt vorbereitet, ist die Vertragsunterzeichnung reine Formsache - fehlt nur noch das Auto. "Ist gerade in der Waschanlage...": Also erst mal die Zeit nutzen zum zweiten Frühstück.
8.30 Uhr: Ein Fiat Punto ist unter der Golfklasse angesiedelt. Was dieser zunächst abstrakte Satz bedeutet, wird schnell am Berg der zurückgelassenen Gegenstände deutlich. Und ab geht's Richtung Berlin... später Vormittag, hessische Landesgrenze: Hessen ade, Thüringer Autobahnen seid gegrüßt, jetzt zeigt der Punto, was in ihm steckt !!
Die Sonne brennt, aber Mona und Mascha entdecken eine perfekt funktionierende Querlüftung mit Kühleffekt, bevor sie sich wieder ihren Träumen (vom ersten Einsatz im Nationalteam oder renovierten Zimmern ohne Kakerlaken in Kienbaum ?) widmen.
12:15 Uhr, (n)irgendwo im Osten, Mittagspause: Der Kauf einer läbönswischtischen Beatmungsmaske auf dem Rasthofparkplatz muss leider entfallen, da wichtigere Geschäfte rufen...
ca. 13:00 Uhr bei Leipzig: Der einzige kurze Pfingststau wird geschickt umfahren; gleichzeitig wird das Fahrwerk des neuen Wagens und Monas Orientierungs- u. Kartenlesefähigkeit zum ersten Mal richtig getestet. Beide Tests werden erfolgreich bestanden.
15:30 Uhr, Kienbaum, Bundesleistungszentrum: Nach Begrüßung und Belegung der frisch renovierten, erstklassigen Zimmer, wird die Zeit bis zum Abendessen mit Erholung von der Fahrt und einem erstem Plausch mit den anderen Lehrgangsteilnehmern genutzt. Nach dem Abendessen und der offiziellen Begrüßung, sowie den obligatorischen Ermahnungen (O-Ton Hasse: "Ihr wisst ja, nicht aus den Toilettenbecken trinken...") findet die erste Runde des Teamwettbewerbs statt.
Danach dürfen endlich auch die Trainer die Schläger schwingen; hier bleibt die bereits in Antwerpen erprobte berlinerisch-/ hessische Paarung Radtke/Roth auch gegen Ernst/Hasse (Bayern/DBV bzw. NRW) weiterhin ungeschlagen. Während die Spieler bereits in ihren Bettchen schlummern (SOLLTEN !), bekämpfen die meisten Trainer gemeinsam den Alkohol, der sich in der Form von Hopfenblütentee manifestiert. Welcher Landesverband nicht an diesem "ähren-vollen" Kampf teilnahm, können sich alle, die den Autor kennen, zusammenreimen.
Samstag, 18.05.02, 7.30 Uhr: Kurzer, FREIWILLIGER ;-) "Hallo-Wach"-Lauf mit Besichtigung eines Teils der späteren Duathlonstrecke im Wald. Dank des noch trockenen Wetters sind nur vereinzelte Schnaken anzutreffen, die jedoch beachtliche Größe erreichen.
Nach dem Frühstück stehen für die '88er zwei Individual-Trainingseinheiten fürs Einzel auf dem Programm. Die '89er versuchen sich im 20m Sprint und einem Vielseitigkeitsparcours.
Während des Mittagessens berichten die ersten Spieler von ihrer Begegnung mit dem eigens aus Norwegen geholten Druiden und Wunderheiler (auf berlinerisch "Physio") "Börni" (oder "burn-i" ?).
Bei der anschließenden Video-Session mit taufrisch eingeflogenen Videos vom Thomas-/ Uber-Cup wird vor allem der Jumpsmash von Juliane Schenk bewundert, aber auch die Begriffe "Nullstellung" und "positives Anfeuern" graben sich ins Gedächtnis. Die Umsetzung erfolgt direkt danach in der Halle beim Thema "Racketspeed".
Leider reicht die Zeit vor dem Abendessen weder für "Takeshi's Castle" noch für eine Ruderpartie auf dem angrenzenden See. Während sich die '88er abends mit der Wettkampf- und Saisonplanung beschäftigen, absolvieren die Jüngeren eine Einheit zum Thema "schnelles Schlägerhandling". Den Abend und Tag beschließt die zweite Runde des Teamwettbewerbs.
Sonntag, 19.05.02, 7.15 Uhr: Diesmal geht es zum Wachwerden auf die lange Distanz der Waldstrecke. Die Luft ist noch feucht vom nächtlichen Regen und so sind alle besonders bemüht in Bewegung zu bleiben, um den gefürchteten Schnaken zu entgehen; das anschließende Stretching wird deshalb nach innen verlegt.
Nach dem Frühstück sind die Älteren mit den Sprint- und Krafttests dran, die '89er trainieren den erfolgreichen Umgang mit Drucksituationen im Hinter- und anschließend auch im Vorderfeld.
Nach dem Mittagessen wird endlich "Takeshi's Castle" nachgeholt: Den Frust beim schwierigen Hindernisparcours, verarbeiten die Spieler beim Ringen (drei Spieler dürfen einen Trainer auf die Matte legen) mit totalem Einsatz. Beim Tauziehen 2 gegen 1, kann nur ein echter Bayer (Manfred Ernst) sein Können und seine Erfahrung ausspielen, die anderen beiden Kämpfer auf Trainerseite fallen trotz unerlaubter Hilfestellungen ihrer Kollegen wie die Fliegen. Danach bekommen die Kleinen Infos zum Talentteam, die Größeren eine Individualeinheit fürs Doppel.
Nach der dritten Runde des Teamwettbewerbs gibt es Abendessen. Christian muss mit Erstaunen feststellen, dass sich alle anderen Trainer um den Duathlon drücken wollen; einzig Manfred Ernst lässt sich nach längerem hin und her überreden. Am Start sind alle froh, wenn sie endlich auf der Strecke sind: a) wegen der vielen Schanken und b) weil Holgers Startzeremonie dann endlich vorbei ist.
Zur "Erholung" geht es dann ins Schwimmbad, wo zwei Durchgänge den Abschluss von "Takeshi's Castle" bilden. Die Trainer haben natürlich, genau wie es in der japanischen Fernsehshow auch Brauch ist, die Regeln so geschickt festgelegt, dass sie sich den Sieg nach längerem Kampf sichern können. Dafür müssen sie jedoch zahlreiche blaue Flecken hinnehmen.
Während die Spieler bereits wieder tief und fest in ihren Bettchen träumen (gut, dass die neuen Zimmertüren fast schalldicht sind ;-), besprechen die Trainer bis tief in die Nacht den aktuellen Stand der Nominierung der '89er.
Montag, 20.05.02: Nach dem wie immer selbstverständlich ohne Frage FREIWILLIGEN (was auch niemals angezweifelt werden darf) Joggen und dem Frühstück, geht es zum letzten Mal in die Halle. Börni genießt inzwischen seinen Ruf als Wunderheiler zu Recht, alleine die Erwähnung seines Namens lässt Lahme wieder gehen ("Aua, ah !" - "Dir tut etwas weh ? Geh doch mal zu Börni !" - "Oh, ich glaube es geht schon wieder...").
Alle konzentrieren sich nochmal beim Fintentraining und geben bei der abschließenden Runde des Teamwettbewerbs ihr Letztes. Monas Team wird Zweiter und lernt, dass man auch Freundschaftsspiele ernst nehmen sollte, z.B. dann, wenn sie später doch noch zum Ergebnis hinzugerechnet werden.
Der Lehrgang endet mit den Abschlussbesprechungen für die Spieler und die Trainer, wobei sich erfreulicher Weise herausstellt, dass sich Maschas Einsatz auf diesem Lehrgang voll ausgezahlt hat. Mit dem sicheren Gefühl den Lehrgang optimal absolviert zu haben, macht sich die hessische Delegation auf die Heimreise.
Kurz vor der Landesgrenze der Heimat, gönnt man sich die kleine Sünde, beim gelben - aber nein, das muss ja nicht unbedingt erwähnt werden...
Christian Roth · BBD-Jugendwart
Saison 2001/02: Spannendes Finale der Hobbyrunde
von Mirko Wyschkon Dienstag, den 31. Dezember 2002 um 23:59 Uhr
SG Groß-Zimmern/Dieburg gelingt Hattrick - Planungen für die neue Saison laufen ...Der SG Groß-Zimmern/ Dieburg gelang auch in dieser Saison der große Wurf: Zum dritten Mal in Folge wurde die Mannschaft Gewinner der Hobbyrunde im Bezirk Darmstadt. Nach einer starken Vorrunde und der Halbzeitmeisterschaft war die Mannschaft in der Rückrunde nicht mehr ganz so souverän. Aber trotz der zwei Niederlagen in Folge gegen Messel und Griesheim brachte die Mannschaft die verdiente Meisterschaft unter Dach und Fach.
Der Kampf um die Plätze blieb in dem dichtgedrängten Mittelfeld spannend bis zum letzten Spieltag. Hier konnte sich die TSG Messel nach einem 5:3 Erfolg gegen TuS Griesheim noch auf Platz zwei vorbeischieben. Der SG Eiche Darmstadt und BG Darmstadt - beide Vereine nehmen nicht am offiziellen Spielbetrieb, sondern nur an den Freundschaftsspielen der Hobbyrunde teil - gelangen zwar vereinzelt Achtungserfolge, die Mannschaften mussten sich aber zum Abschluss gemeinsam den Platz am Tabellenende teilen.
Im Rückblick gesehen war auch im fünften Jahr ihres Bestehens die Hobbyrunde ein voller Erfolg: Der Spaß am Badminton steht zwar im Vordergrund aber auch die Spiele stehen mittlerweile auf einem beachtlichen sportlichen Niveau. Das soll auch in der kommenden Saison so bleiben.
Bis zum 15. Juni besteht für interessierte Mannschaften noch die Gelegenheit sich für die im September beginnende Spielrunde anzumelden. Bei Interesse wendet euch bitte an Manfred Wolf, Telefon: 06159/5175 oder eMail: jupimail (at) aol.com
Manfred Wolf · TSG Messel
4. BZRL Senioren, 11./12.05.2002, Darmstadt
von Mirko Wyschkon Dienstag, den 31. Dezember 2002 um 23:59 Uhr
>> Platzierungen | BilderChristian Roth und Gesine Koch Doppelsieger ... oder die Jagd nach den ungeraden Plätzen !!
Am 11. und 12. Mai 2002 traf sich das Badmintonstammpublikum, um im Herzen des Bezirkes um die letzten Ranglistenpunkte zu kämpfen. Keine Frage, wer den Sieg erklimmt, konnte nicht mehr hoffen auf eine Hessenrangliste zu fahren, da der HBV die beiden letzten der vier Turniere ersatzlos gestrichen hatte.
Glücklicherweise bedeutet dies in unserem Bezirk nicht, dass nun die Lust auf Ranglisten in Vergessenheit gerät. Zu groß war der Zuspruch auch an diesem Wochenende. Trotz konkurrierender Hessischen Rangliste der Jugend, meldeten 16 Herrendoppel und 7 Damendoppel und sorgten für ein "rundes" Turnier.
Die Griesheimer Damen Helga Schäfer/ Jennifer Loos starteten als Favoritinnen ins Rennen. Im Finale trafen beide auf die Dornheimer Paarung Gesine Koch/ Heike Hackemesser. Denkbar knapp gingen Koch/ Hackemesser nach dem 1. Satz in Führung (17:16). Doch die Griesheimer Damen kämpften sich heran und glichen mit deutlichem Vorsprung aus (15:11). Im entscheidenden dritten Durchgang lieferten sich beide Doppel ein knappes Spiel, in dem die Dornheimerinnen erst in der Verlängerung (17:15) den Ranglistensieg unter Dach und Fach bringen konnten. Das Spiel um Platz 3 entschieden Maren Knirsch/ Anja Rothenburger (SG Dornheim) vor Pidan/ Renkewitz (BC Heppenheim).
In einem geschlossenen 16er Feld spielten sich Roth/ Dingeldein mit dem Sieg gegen die gesetzte Paarung Grall/ Klein in die Favoritenrolle. Paulin/ Guiard nutzten derweil die Gunst der Auslosung, um mit einem Sieg nach dem anderen ebenfalls das Finale zu erreichen.
Gegen die Griesheimer Roth/ Dingeldein fanden die Bensheimer anfangs kein Rezept. Einer schnellen Spielweise und pausenlosen Schmetterangriffen ausgesetzt, ging der erste Satz deutlich verloren (15:8). Erst im zweiten Satz schalteten Roth/ Dingeldein einen Gang zurück und ließen ihre Gegner agieren. Fast hätte dies ausgereicht, um das Spiel zu kippen, aber Rene Guiard verpasste beim 14:16 den entscheidenden Ball zum Aufschlagwechsel, sodass die Griesheimer ihren Aufschlag zum Sieg durchbringen konnten (17:14).
Im Spiel um Platz 3 liefen die Dornheimer Sabri Bounanani/ Mischa Knell, nach verlorenem Erstrundenmatch gegen Klein/ Grall, zu unerwarteter Form auf und waren auch nicht durch Buch/ Wall aus Gadernheim zu stoppen.
Am Sonntag trafen sich insgesamt 27 Herren zur Einzeldisziplin. Damit blieb die Beteiligung stark hinter den Erwartungen zurück, bescherte aber auch Spielern aus der "zweiten Reihe" die Chance, einen Platz ganz weit vorne zu ergattern.
Der erfolgreichste Nutznießer war ohne Zweifel Manuel Krauß vom TSV Erbach. Nach spannenden Spielen gegen Pfeifer (FSV Zotzenbach) und einem hauchdünnen 3-Satzspiel gegen Jörg Paulin (TV Bensheim), das erst im dritten Satz mit 17:16 entschieden wurde, traf er auf den Kadertrainer des BBD, Christian Roth (SVS Griesheim). Der Griesheimer hatte bis zum Finale noch keinen Satz abgegeben und auch im Endspiel setzte er mit flachen Angriffen und schnellem Tempo seinen Gegner unter Druck.
Krauß wartete seine Chancen ab und kam im 2. Satz besser ins Spiel. Doch mit der Routine eines Trainerauges entschied Roth diese Rangliste für sich (15:5, 15:8). Jörg Paulin grämte sich zwar über seine knappe Halbfinalniederlage, setzte sich aber knapp gegen Hendrik Frey aus Weiterstadt durch und bezwang den Zotzenbacher Dauerläufer Reinhold Pfeifer (15:12, 15:10) im Spiel um den dritten Platz.
Hendrik Frey wiederum nutzte das letzte Spiel des Tages, um vor schwindendem Restpublikum gegen Christian Mack den endlosen Kampf um eine ungerade Plazierung (Platz 5) abschließend zu gewinnen.
In der B-Gruppe wurde der an "Eins" gesetzte Guiard gleich in der ersten Begegnung von Lutz Mäder überrascht. Sabri Bouanani aus Dornheim kämpfte sich derweil an seinen Vereinskollegen Park und Knell vorbei. Im Finale zeigte er noch genügend Kraft und Kondition, um gegen den Lampertheimer B-Klassenmeister Lutz Mäder seine Technik ausspielen zu können (15:6, 15:5)
Das Dameneinzel startete übersichtlich mit nur vier Teilnehmerinnen. In einer Runde "Jede gegen Jede" trafen Sabine Fröhlich und Gesine Koch aus Dornheim in einem gleichberechtigten Endspiel aufeinander. Anfänglich mit besserer Spiel- u. Raumübersicht, zwang die Darmstädterin ihre Gegnerin mit schnellen Drops zu Fehlern. Die erste Dame des Hessenligameisters aus Dornheim bekam aber mit zunehmender Spieldauer diese Taktik in den Griff und sorgte Ihrerseits mit gekonnter Ballverteilung für Druck. Im entscheidenden dritten Satz verfügte Koch über mehr Reserven und gewann ein hochklassiges Dameneinzel mit 7:11, 11:7, 11:4.
Den dritten Platz belegte, ebenfalls in drei Sätzen, die Weiterstädterin Stefanie Frey gegen Christina Bundschuh von der TSG Messel.
Ein Lob an dieser Stelle an alle Teilnehmer. Es war ein sehr kameradschaftliches Turnier mit vorbildlichem Einsatz. Unglaublich auch die Energieleistungen in den letzten Plazierungsspielen. Lothar Ohl vom TV Groß-Zimmern brauchte für das längste Spiel des Wochenendes in seinem ersten Einzel 120 Minuten, um in drei Sätzen zu gewinnen. Trotzdem gelang es ihm auch noch im letzten Match gegen seinen Vereinskameraden Schmidt, diesem den 7. Platz streitig zu machen.
Dietmar Kirchner · BV Darmstadt
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